Dienstag, 27. Juli

09:00 Uhr  – Mediennutzung in konvergierenden Medienumgebungen: Das Konzept der Medienrepertoires
Vortrag: Prof. Dr. Uwe Hasebrink, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
> Hier geht es zur Zusammenfassung des Vortrags (Julia Roll)

Das Ensemble verfügbarer Medienangebote und Kommunikationsdienste differenziert sich weiter aus. Angesichts der Fülle kommunikativer Optionen, die sich den Mediennutzerinnen und –nutzern heute bieten, ist es das Anliegen eines repertoireorientierten Ansatzes der Mediennutzungsforschung, zu beschreiben und zu erklären, wie Nutzer verschiedene alte und neue Medien und verschiedene Arten von Medienangeboten miteinander kombinieren und so ihr persönliches Medienrepertoire schaffen. Weiter geht es bei diesem Ansatz darum, anhand der Medienrepertoires Nutzertypen zu identifizieren, diese im Hinblick auf ihre soziale Position zu beschreiben und ihren Umgang mit den Medien als Bestandteil alltagskulturellen Handelns zu rekonstruieren. Nach der Darstellung der konzeptionellen Grundannahmen werden zwei Beispiele aus der aktuellen Forschung präsentiert: langfristige Veränderungen von Informationsrepertoires sowie das Social Web im Rahmen der Medienrepertoires von Jugendlichen.

10:00 Uhr – Kommunikatives Handeln aus Nutzersicht – Kommunikationsmodi im Internet
Workshop: Sascha Hölig, M.A., Universität Hamburg

Im Zeitalter digitaler und vernetzter Medien wird dem Nutzer die Möglichkeit gegeben, auf eine variantenreiche Vielfalt gänzlich verschiedener Kommunikationsdienste zuzugreifen. Häufig ist in diesem Zusammenhang vom Phänomen der Konvergenz die Rede, dem Verschmelzen von Medien, Computertechnologie und Telekommunikation, wodurch eine Vielzahl unterschiedlicher neuer Nutzungsmöglichkeiten und Funktionalitäten entsteht. Als eines der wichtigsten Merkmale gilt dabei die Auflösung vordefinierter Sender und Empfängerrollen. Im Internet verschmilzt so traditionelle Massenkommunikation mit persönlicher und öffentliche mit privater Kommunikation. Während der Nutzung eines Dienstes bewegt sich der Anwender stets irgendwo auf einem dazwischen gelagerten Kontinuum. Das Konzept der Kommunikationsmodi bezieht sich auf diese situativen Momente kommunikativer Handlungen. Es bietet einen geeigneten Ansatz, nutzerorientierte Muster aus Erwartungen und Handlungsweisen zu identifizieren, die in einer Kommunikationssituation bestimmte Funktionen realisieren können. Ziel des Workshops ist, das Konzept anhand eigener Beispiele selbst zu erarbeiten, zu systematisieren und anzuwenden.

14:30 Uhr Exkursion: Spiegel Online
> Bericht von Ana Barzakova und Karen Rieckmann

16:30 Uhr – Konvergenz in regulatorischer Perspektive: Mehr als ein ideologischer Versöhnungsbegriff?
Vortrag: Dr. Wolfgang Schulz, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung
> Artikel von Philipp Schützl
> Zusammenfassung von Julia Serong

Abends: Hamburg und Hafen (Strand Pauli)
> Hier geht es zum Artikel über den Abend im Strand Pauli von Anna-Margarita Papadakis & Svenja Schäfer